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Bei der NASA ist der Held des aktuellen Projekts  ein Mars Rover mit dem Namen "Curiosity" und das Entdeckung-Projekt kostet so ca. schlappe 1,9 Milliarden Euro. Aber manchmal muss man nicht so lange unterwegs sein und/oder über ein so großes Budget verfügen, um einen ähnlichen Spaß beim Entdecken zu haben. Und technisch klingt auch schon einmal der Name des heimischen Entdeckers -  „Simulus WLC-240.Wifi“  - und steht für ein WLAN-gesteuertes Hightech-Fahrzeug.

Und weil Entdecken immer Spaß macht, hat GadgetsWelt den Simulus einmal praktisch ausprobiert...

Beide Fahrzeuge entdecken ferngesteuert ihre Umgebung. Während Curiosity sich auf sechs Rädern fortbewegt, fährt der Simulus als Raupenfahrzeug mit Gummiketten, ähnlich wie ein Panzer. Gesteuert und kontrolliert wird der Simulus mit der kostenlosen App "i-spy toys", die auf dem iPhone, einem iPad oder auch einem iPod Touch installiert werden muss. Auch für Android gibt es mittlerweile diese App, allerdings gibt es hier leider noch ein paar Funktionsdefizite.

Los geht’s… Den Simulus aus seiner Verpackung geholt und mit sechs aufgeladenen NiMH-Akkus bestückt. Danach die App "i-spy toys" runtergeladen und auf dem iPad3 installiert.

Während sich bei normalen Fernsteuermodellen Sender und Empfänger automatisch mit dem Einschalten erkennen, muss hier ein Zwischenschritt eingelegt werden. Da sich der Simulus über Wifi verbindet und kontrollieren lässt, muss am Anfang das Fahrzeug über WLAN noch direkt mit dem iPad verbunden werden, bevor die i-spy toys App gestartet werden kann. Alles lief schnell und reibungslos und so konnte umgehend mit der Erkundung der eigenen vier Wände begonnen werden.

Damit man immer weiß, wohin man gerade fährt, verfügt der Simulus über eine integrierte VGA-Kamera, mit der man seine Entdeckungsreisen aus der Froschperspektive in Echtzeit erlebt. Das gesamte Display des iPads wird dabei zur Wiedergabe des Live-Streams der Kamera genutzt, die Kontrollelemente zur Steuerung sind unten angeordnet und haben keinen störenden Einfluss auf die Bildbetrachtung. Alternativ zur Steuerung mit den Bedienelementen kann die Steuerung auch mit den Bewegungs-Sensoren durch Kippen und Neigen erfolgen. Weitere Bedienelemente befinden sich am oberen Bildschirmrand.

Wie sieht das denn nun in der Praxis aus...? Der Simulus kennt nur eine Geschwindigkeit bei der Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung, eine proportionale Steuerung gibt es daher nicht. Richtungsänderungen nach rechts oder links erfolgen, wie bei einem Kettenfahrzeug üblich, durch die gegenläufige Bewegung der Gummiketten und am effektivsten im Stand, sind aber auch während der Fahrt möglich.

Solange du den Simulus sehen kannst, solange kommt die die Fortbewegungsgeschwindigkeit nicht nur sehr langsam vor, mit ungefähr Schrittgeschwindigkeit sie ist es auch. Aber in dem Moment, in dem du um eine Ecke biegst und nur auf die Anzeige auf deinem Display angewiesen bist, da bist du dann froh, dass sich das Fahrzeug so langsam bewegt.

Und hier schließt sich der Kreis zum "Curiosity" - die Kamera sind deine Augen in der Ferne und zeigen dir, wohin man sich bewegt und/oder bewegen kann. Und dank des Raupenantriebs ist der Simulus sogar in der Lage, kleinere Hindernisse problemlos zu überwinden.

Was geht noch auf der Entdeckungstour? Mit der App kann man von seinen Entdeckungen Einzelaufnahmen machen oder seine Entdeckungsreisen als Film festhalten. Über weitere Kontrollelemente kann auch noch der Betrachtungswinkel der Kamera verändert werden. Gut, allgemein reicht die Bildqualität mit VGA-Auflösung für die Kontrolle weitgehend aus, eine Live-Bildübertragung in HD-Qualität wäre allerdings wünschenswert und sollte bei einer möglichen Weiterentwicklung durch den Hersteller in Erwägung gezogen werden.

Bleibt noch die Frage der Betriebsdauer… Die Akkus erfüllen weit über eine Stunde lang ihre Aufgabe als Energielieferant, bevor diese wieder aufgeladen werden mussten. Ein wenig nervig ist dabei, dass der Batteriedeckel mit einer kleinen Schraube gesichert ist und immer ein kleiner Schraubendreher vorhanden sein muss. Hier wäre eine Möglichkeit für eine interne Aufladung der Akkus wünschenswert, wie auch immer diese aussehen möge.

Mein Fazit: Ein witziges und spannendes Spielzeug für viele Entdeckungsreisen, mit dem selbst bekannte Räumlichkeiten zu interessanten Objekten werden, die aus anderer Perspektive spannend erkundet werden wollen.

Den Entdeckungs-Rover „Simulus WLC-240.Wifi“  kann man für rund 100,- Euro im Pearl Onlineshop bestellen.


Abschließend noch ein paar technische Angaben:

  • Fernsteuer-Fahrzeug mit VGA-Kamera für Liveübertragung
  • Livestream, speicherbare Videos und Einzelbild-Aufnahmen
  • Kostenlose Steuerungs-App "i-spy toys" (leichtverständliches, englisches Menü mit Icons) im App-Store herunterladen
  • Innovative Steuerung ähnlich wie AR.Drone per Bedienfeld oder per Motion-Sensor (Kippen/Neigen)
  • Kamerawinkel per Fernsteuerung einstellen
  • Fahrmanöver: Vorwärts/Rückwärts, Links-/Rechts-Kurve, Links/Rechts drehen
  • Fahrzeug benötigt 6 Batterien Typ AA Mignon
  • Fahrzeit bis zu 80 Minuten
  • Kein WLAN-Netzwerk notwendig: Störungsfreie Funkverbindung über Direkte WLAN-Verbindung
  • Reichweite bis zu ca. 30 Meter
  • Fahrzeugmaße: 240 x 195 x 130 mm, Gewicht: 920 g (inkl. Batterie)
  • Inklusive Bedienungsanleitung


Quelle: Pearl.de
 

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